Frieh um halba viera, gehd der Wirt zur Wirtn nauf, frieh um halba viera, RUUMMMMMMS scho hockt er drauf.
Und des Wognrod des drehd se, und der Scheißdregg hängd dro,
und der Scheißdregg der freid se,
weil er Wognrod forhn ko.
Mir sen die Stieber Bum, und essen gern an Kuung,
essert mer kan Kuung net,
wär mer Stieber Bum net.
Almächt hob i a Fraa, die licht di ganz Noochd bei mir,
und sächt a nit a mol Naa,
Allmächt i hob a Fraa.
Hiem-a driem a Zwetschgerbaam, in der mitt a Aachn,
wenn die Maadli gvöglt senn,
fangers ou zum sachn.
Gestern binni fischn ganga,
hob derwischt a Grinderla,
hob derwischt a Bauernmadla,
mit am horin Bumberla.
Und wenns nit gscheit haltn will, nemmt mer an Besenstiel,
haut mers nauf affs Loch,
haltn muss doch.
Der mit seim kozen Frack, des is a großer Schlack,
der brennt di Maadli ou,
und lefft dervou.
Es Pipperla hängt am Schnierla, es Vötzla hängt am Droaht am Droaht,
und wenns Pipperla leidi werd,
na stichts es Vötzla tot.
Die aane is schwanger, dei anner is dick,
die dritte hemmer
zur Hebamm fortgschickt.
Do drom affn Bergla, do stett a Kinnerwoong,
den nemma die Ami
als Panzerspähwong.
Musikanten spielt auf, ich zohl eich gut aus,
ich geb eich mein Beitl,
und es Geld tu i raus.
Und wenn i des Maadla, vo Fuß ou betracht,
na freit si der Vadder,
wu is Madla hat gmacht.
Die Weld is sou rund, wie a Miestgabelstiel,
ich lass die Leit schenden,
tu doch wos i will.
Und wenn ums Johr die Kerwa is, und werd net grafft und gschlong,
na scheiß i in die Kerwa nei,
i mecht mei Prügel hoom.
Wie muss mers denn machen, dass die Maadli schee bleim,
mit Buttermilch waschen,
und mit Kiedreeck eireim.
Frieh um halba viera, weckt der Wolfgang die Andrea auf,
frieh um halba viera,
RUUMMMMMMS do hockt er drauf.
Do drunt in dera Weidn, do hält der Pfarrer Christnlehr,
die Buum de lässt er leitn, die
Madle vegelt er.
Eier Maad und unser Knecht, haßn all zwa Keitl,
langst der Maad ins Zudeck nei,
derwischt in Knecht sein Beitl.
Gfällt der die, gfällt der die, gell des is a Luder,
doch mit dera deffst net geh,
mit dera geht mei Bruder.
Mei Vadder is Bauer, und Bauer bin i,
der hockt si aff Deichsel
und schiebt mit die Knie.
Mei Vadder is Molker, und Molker bin i, mei Vadder melkt die Kie, die Weiber melk i.
Mei Vadder is Bäcker, und Bäcker bin i,
mei Vadder bäckt Wäckli,
die Weiber back i.
Mei Vadder is Leherer und Leherer bin i,
mei Vadder lehrt die Kinder,
die Moßkriech leer i.
Des Kerwaleem des Kerwaleemdes is a sou a Sach,
wenn anner a scheena Tänzeri hat,
na freit er si affd Nacht.
In Stieba laft aner rum, der hat a Ranzen wie a Kuh,
des is ko annerer
als in Ballwiesers Hans sei Bu.
Den Hans den schmier mer aus,den heiernmer sei Töchterla,
na greng mer sei Haus,
den Hans den schmier mer aus.
O du alta Fohrmannskundl ligst im Bett hast Hendschie oh,
zeich mer mol dei Dreschmaschina
henge glei mein Bulldog no.
Des Madla des hat selber gsocht, des hat a großa Quelln,
do genna drei Scheit Backholz nei,
un hunertfuchzig Welln.
Wenn i der Randolf wär, sochert i gor nix mehr,
hebert mei Hemmerd nauf,
zeichert mein Bauch.
Kummt der Polizist daher, frächt mi glei wer i wär,
trink aus dei Bier dei Bier,
du gest etz mit mir.
Unser Knecht der Bendedikt, hat die Maad vo hinten gfickt,
vögiltst droum die Boedestieng,
dass si alle Balkn biegn.
Mei Vatter hat an himmllanga an himmllanga Scherzer o,
do will me der mit fanga
etz fliecht der Doldi no.
Do drom aufn Berch, do steht a alter Kinerwong,
den nehma die Ami
als Panzersperrwong.
Hop amol a Madla gvegelt, mittn in die Erpfl,
Dunnerwetter hat se gsocht
hast du an großn Schnerpfl.
Hop amol a Madla gveglt, mittn in die Gerstn,
hat des Madla zu mir gsocht,
etz zeich ich dir mei Bersten.
Du kannst me net stimma und net taxieren,
am Orsch kannst me leckn
mit dein Gastbeitelhirn.
In Stieba gibts an Gmarot, den sei Fra is vo Dischpeck,
und wenn se mol gscheit passe is,
geht er net ins Bett.
Ja wo is den heit der Spelzer, der Spelzer is heit net daham,
der is auf Kerwa
und packt die ganzen Madle zam.
Amol binne bodn gangain an tiefn Weiher,
hockt a Frosch auf meiner Stanga,
spilt an meine Eier.
Amol binne fischn ganga hop derwischt a Grunderla,
hop derwischt a Bauernmadla
mit an horen Pumperla.
Griste Gott Nachbere heit Nacht do packerte,
lass mer dei Pumpl seng
des is mei Lem.
Do drunten in der Leidn, do hält der Pfarra Christnlehr,
die Bum die lässter leidn
die Madle veglt er.
Ich wollt ich wär im Himml drom und hät a Fässla Bier,
ich reitert af der Wolkn rum
und saufert wie a Stier.
Madla mogst, Madla mogst mit an Italiener,
hoch den Rock her die Fotz
für an rostin Zehner.
Wenn die Zwetschger zeite senn, dann geht is Fleisch vom Kern,
des Madla wo se rutschn lässt,
des hem die Boschn gern.
Madla mit dein rieber nieber, Madla mit dein Vogelhaus,
tu dei Ba zu mein Ba rieber,
lasse glei mein Vogl raus.
Und des Madla mit sein rotn Tichla,langt mer in mei Hosertirla,
hollt mer mein Zieheiner raus,
und steckt na nei in ihre Maus.
Wenn der Schäfer reiten will,dann sattlter sein Bock,
na hautern in die Eier nei,
na lefter in galopp.
Des Madla des hat selber gsocht, des hat a großa Quelln,
do genna drei Scheit Backholz nei
und hunertfuchzig Welln.
Wenn der Bauer ackern will und hat ka scharfa Schoor,
dann is als wenner vegln will
und kummt net durch die Hoor.
Und des Madla des se rutschen lässt des fohr mer mit der Kutschn weg,
des fohr mer ieber Berch und Dol
na hammers ieberol.
O du lumperts bucklerts Bauernmadlamit dein horen Instrument,
du manst ich find dei Pumbl net
ich hopse in der Hend.
Nachts um halber zwelfa, geht der Wert zu Werte nauf,
spilt a weng a Liedla,
bums scho licht er drauf.
Heit is Kerwa, morng is Kerwa, ibermorng is Betteltoch,
mei Mutter kocht an Erpfelbrei,
mei Vatter secht ich scheiß der nei.
Mei Madla is vo Preißn,und i bin vo Tirol,
mei Madla hat die Scheißn,
und mir is a net wohl.
Des Madla geht die Kammer nauf, und ziecht se nackert aus,
hocktse auf an Schemerla
und spilt an ihrer Maus.
Kerwa is im Johr amol und Pfingsten hat drei Dooch,
die Katzen reiten zeitenweis,
die Madle alle Dooch.
Kumme an a Gräberla und kennert nieber steing,
do warte bis a Madla kummt
na kannis nieber geing.
Im obern Dorf im untern Dorf do wachsen weißa Rum,
und wenn die Madle Kummer hem,
dann schiem ses auf die Bum.
O du alte Fohrmannskundl ligst im bett hast handschie oh,
zeich mer mol die Dreschmaschina
henge gleich mein Bulldog no.
Die Widdl krebbelt die Fichtn nauf, und will sie drom verstecken,
der Oli krebbelt hintnoch,
und fickt se ums verrecken.
Gemmer mol zum Hanni Hanni, gemmer mol zum Genger nei,
zu den alten Hoßenscheißer,
do gibts Bier und brannte Wei.
Gemmer nauf in eber Stum, haumer alles ummerdumm,
hau mer in Wolfgang zum Fenster naus,
dann semmer Herr im Haus.
Drom im Bodn knatzt a Brett, wenns na net so knatzen tet,
haumer glei an Nogel nei,
aus is mit der Knatzerei.
Heit hemmer wider gar nix baut, wie a poor hable Kraut,
und a poor weißa Rum,
und an klan Bum.
Do hat anner gsunga,aus Neid und aus Trotz,
die Goschn voll Gafer,
die Nosn voll Rotz.
6 x 6 is Zwetschgerkern, Madla lass dei Bumbl schern,
ibers Johr, ibers Johr,
do wachsn wider neia Hoor.
Gell Bu siegst mi gern, Zammgstauchta Sturmlatern.
O du alts Odlfoos,
dir scheiß i was.
Der Endru is lusdi, drum sens a so vill,
weil halt a jeds Madla,
in Endru hom will.
Rieber, nieber, nauf und no, schaut Leit zum Fenster roh,
wos die Bum für Madle ham,
des na was zum ratschen ham.
Es gibt ka scheeners Haus wie a Wirtshaus, gibt ka scheeners Zimmer wie a Männerzimmer,
und ka scheenere Stadt wie a Bettstatt,
wenn mer an scheena Bu drinna hat.
Mir sen die Stieber Madle, und des saufen kemmer,
kennert mer des saufen net,
wär mer Stieber Madle net.
Schulzen Martin, Schulzen Martin,mit dei krumma Baale,
wennst net glei a Schnäpsla zahlst,
beschmas mer die mit Staale.
Des mir zwa lusti Madle senn, des ko mer uns net wiern,
die Freita- Samsta- Sunnta- Nacht,
genga mir auf poussieren.
Etz spann mer unsre Rössle ei, und fohm mer iebers Land,
und da wo die scheena Bieble senn,
da mach mer uns bekannt.
I bin a stramms Bauernmadla, kann Ackern und kann fohrn,
und wenn an amol Kerwa is,
na brauch i a net sporn.
Und wenn die Leit nix zu denna häm, na redns halt vo mir,
geht ham und flickt eier Lumpen zam,
und kehrt vor eirer Dier.
Wenn alles drunter und drieber geht, und alles blitzt und kracht,
dann hockt a lustiger Bauernbu,
bei seiner Schicks und lacht.
Mei Vatter is im Himmel drom, und i bin auf der Welt,
er muss mi ganz vergessen hom,
er schickt mer gor ka Geld.
I wollt i wär im Himmel drom, und hätt a Säckla Geld,
ich reitert af der Wolken rum,
und scheißert auf die Welt.
Wenn mi mei Vatter haua will, na was i was i tu,
na krebbel i nei ins Ofaloch,
und hau des Tierla zu.
Prost ihr Männer, prost du Sack,
auf die Weiber , zack, zack, zack.
Von der Mitte zur Titte, vom Sack zum Knie,
so sauft die Stübacher Ortskompanie.
Bu i hob ders immer gsocht:Geh net rei die Bettstatt kracht,
bist halt wieder zu mer krochen,
is die Bettstatt zamma brochen.
Oh ihr arma Bauernbürschle, oh ihr arma Schluckerle,
mißter halt na Erpfel fressen,
wie die klanna Suckerle.
Mei Vater hat gsocht, Madla hau a Scheitla,
und i hob verstana,
Madla kaf der a Seidla.
Mei Vater hat gsocht, i solls Pflogrädla schmieren,
und i hob verstana,
i soll die Burschen poussieren.
Scheene Bum aufwecken, des do i net gern,
wie länger des schlofen,
wie schener des wern.
Des braune Bier des mog i gern, mei Vater werds scho zohln,
und scheene Bum hob i gern,
dozu bin i geborn.
Da drom afm Berch, da geht a Wech links,
do hockn die Baudenbacher,
pfuiteifel da stinkts.
Mei Vater hats gsocht, mei Mutter sechts a,
du derfst nu net heiern,
du bist nu zu kla.
Der Pfarrer vo Weiler, hot brandige Eier,
der macht an Spektakel,
wenn er scheißt wie a Lackel.
Mei Vater hat gsocht, ich soll net so sporn,
er lässt mer is Geld
mittn Schubkarrn nochfohrn.
Und da hat anner gsunga, der singt gor net schlecht,
den stell i mer oh,
als Scheißheislas-Knecht.
Heit nacht hob i tramt, i hob Amerika entdeckt,
derweil is mei Kopf,
in an Brunzhofn gsteckt.
Und mei Vater sacht mers immer: Madla du werst mer alltoch schlimmer,
wennst mer bringst an Bum ins Haus,
hau i die mitn Besen naus.
Drom im Boden hintern Schlot, hat der Zapf sei Alta gfloht,
er hat griena sie hat glacht,
ham’s an klanna Zapfen gmacht.
Do drom afm Berch, do steht a Fabrik,
do wern die Weiber,
automotisch gfickt.
Heit is Kerwa, morng is Kerwa, übermorng is Betteltoch,
mei Mutter kocht an Erpflbrei,
mei Vatter secht i scheiß der nei.
Bin i amol boden ganga, ninter hintern Weiher,
hat me a Frosch beim Sack derwischt,
beißt me in mei Eier.
Und do hat anner g’sunga, und des hat se net greimt,
den ghört doch die Zunga
am Arsch hinter gleimt.
Mei Vater is Metzger, und Metzger bin i,
mei Vater sticht Sei ooh,
die Madle stech i.
Mei Vater is Schreiner, und Schreiner bin i,
mei Vater macht die Wiegn,
was nei kummt mach i.
Drunten im Weiher, da schwimmt a Stieck Brot,
des nehma die Russen
als Unterseeboot.
Und wenn mei Fra die Kerwa hat, na hob i se halt a,
bei mir do lafft’s die Gurgel noh,
bei meiner Fra die Ba.
Do druntn auf der Bruckn, do zählt der Bu sei Kerwageld,
mit der Achsel tutt er zuckn,
a Kerwamoß hat gfehlt.
Heit früh bin i beim Doktor gwesen,i hob die Kollera,
der hot mer glei an Schnaps verschriebn,
den zohlt die AOK.
Mahnt mer etz is Kerwasunndooch,mahnt mer etz is Fosernacht,
wenn die Bauernmadle tanzen,
mahnt mer es is Hoserjacht.
Des Stieba is so klaa, und wenn der Bu zum Madla geht,
noo was die ganze G’ma,
der Bärchermaster a.
Spielt mer auf die Musikanten, spielt mer auf die Dudelsäck,
wenn die Taler nemmer langa,
zahl’mer mit die Hoserknepf.
Hob i net a saubers Schätzla, hob i net a Engerla,
hob i net scho bei ihr gschlofen,
in ihrm enga Kemmerla.
Die Kerwa is im Johr amol, do will i lusti sei,
sonnst scheiß i auf die Kerwa nei,
soll lieber kanna sei.
A Madla geht die Lettern nauf, der Arsch hängt voller Zolln,
der Bu secht des macht mer nix,
die Pumpel spielt die Rolln.
Und des mei Haus net eifalln kann, da is scho gsorgt dafür,
denn hinten hält der Atvokat,
und vorn der Grichtsvollzieher.
Do hinten im Schneckenwald, do liegt a gelba Biern,
und wenn der Bu zum Madla geht,
na will ers glei probieren.
Und das i a lustis Berschla (Madla) bin, des sieht mer an mein Haus,
der vorder Giebl wackelt scho,
der hinter liecht scho drauß.
Bin 15er Johr a Pfarrer gwäst, jetzt hat’s mer nemmer gfalln,
jetzt mach i wieder Bauernknecht,
dann kann i wieder knall’n.
Die Kerwa is im Johr a mol und Pfingsten hat drei Dooch,
die Katzen reitn zeitnweis,
die Madle alle Dooch.
Mei Fra dei Fra, sin zwa schena Weiber,
meine macht die Kerwasau,
und deine macht in Treiber.
In der Obergaß der Untergaß, da wachsen weißa Ruum,
und wenn die Madle Kinder kriegn,
dann schiem ses af die Buum.
Mei Fra dei Fra, blüha wie die Rosen,
meina ham die Ami gmaust,
und deina die Franzosen.
I hob amol a Madla ghabt, die wor fo Frankafeld,
die hat a halbe Bumbel ghabt,
die anner Hälft hat gfehlt.
Hem a drem a Rosensteckla, in der Mitt a Veicherla,
Madla heb dei Reckla auf,
mach mer schnell a Geigerla.
Heit is unner, heit is unner, heit is unner Kerwa,
wenn mers Geld versuffen hem,
gemmer ham und sterma.
In Oberndorf in Unterndorf do wohnt a Brezenbeck,
der reckt sein Arsch zum Fenster raus,
und mahnt es is a Weck.
Die Kerwa is kumma, die Kerwa is do, die Alten die brumma, die Junga sin froh.
Und etza senma kumma,
und etza senma do,
und wärn ma net so g’sprunga,
na wär ma nu net do.
Do hat anner gsunga, der gibt gor ka Ruh,
der passert in Stall nei,
zu unserer Kuh.
Do hat anner gsunga, der wor nit ganz gscheid,
dem hemmer an Ordn
als Blödl verleiht.
Do hat anner gsunga, hat wunner denkt wos,
a Gsicht hatter gmacht,
wie aalder Feldhoos.
Do hat anner gsunga, mit am recht großen Maul,
do kammer drin weidn sechs Kie und an Gaul,
sechs Kie und an Gaul, des is nuni gnuch,
do kammer drin wendn an Eiserbohnzuch.
Do hat anner gsunga, nit schee obber laut,
denn hemmer dann glei,
aus der Wertschaft nauskaut.
Do hat anner gsunga, ja des wor a Grauß,
wenn der numol singt,
ja dann schmass mern naus.
Do hat aner gsunga, der hat a groß Maul,
an Schwanz wie a Streichholz,
a Gsicht wie a Gaul.
Zwa rieber zwa nieber,zwa Hopfnbeeter,
die Uehlfelder Borsehn,
senn Lamatreter.
Wenn i der Matthias wär, dann sochert i gor nix mehr,
dann gengert i in Keller no,
und stechert mi oh.
Wenn i der Matthias wär, dann sochert i gor nix mehr,
dann gengert i in Boden nauf,
und hängert mi auf.
Da drom afm Berch, da geht a Wech links,
do hockn die Baudenbacher,
pfuiteifel da stinkts.
Und do hat anner g’sunga, und des hat se net greimt,
den ghört doch die Zunga
am Arsch hinter gleimt.
Die Baudenbacher Madle, des sin großa Schnalln,
die lassn se Reitn,
bis die Arschbacken knallen.
Die Baudenbacher Madle, ham weißa Strümpf ooh,
die braung se net waschen,
die brunsen se ooh.
Und in Straußi sei Haus, des hat a großa Staffel,
und in Straußi sei Junga,
der hat a großa Waffel.
In Hansi sei Haus hat an großen Schlot auf, und in Hansi sei Junger is a großer Reitauf.
Frieh um halba viera, gehd der Wirt zur Wirtn nauf, frieh um halba viera, RUUMMMMMMS scho hockt er drauf.
Und des Wognrod des drehd se, und der Scheißdregg hängd dro,
und der Scheißdregg der freid se,
weil er Wognrod forhn ko.
Mir sen die Stieber Bum, und essen gern an Kuung,
essert mer kan Kuung net,
wär mer Stieber Bum net.
Do hat anner gsunga, mit am recht großen Maul,
do kammer drin weidn sechs Kie und an Gaul,
sechs Kie und an Gaul, des is nuni gnuch,
do kammer drin wendn an Eiserbohnzuch.
Musikanten spielt auf, ich zohl eich gut aus,
ich geb eich mein Beitl,
und es Geld tu i raus.
Gfällt der die, gfällt der die, gell des is a Luder,
doch mit dera deffst net geh,
mit dera geht mei Bruder.
Mei Vadder is Bäcker, und Bäcker bin i,
mei Vadder bäckt Wäckli,
die Weiber back i.
Mei Vadder is Leherer und Leherer bin i,
mei Vadder lehrt die Kinder,
die Moßkriech leer i.
Do drunten in der Leidn, do hält der Pfarra Christnlehr,
die Bum die lässter leidn
die Madle veglt er.
Madla mogst, Madla mogst mit an Italiener,
hoch den Rock her die Fotz
für an rostin Zehner.
Wenn die Zwetschger zeite senn, dann geht is Fleisch vom Kern,
des Madla wo se rutschn lässt,
des hem die Boschn gern.
Madla mit dein rieber nieber, Madla mit dein Vogelhaus,
tu dei Ba zu mein Ba rieber,
lasse glei mein Vogl raus.
Wenn der Bauer ackern will und hat ka scharfa Schoor,
dann is als wenner vegln will
und kummt net durch die Hoor.
Und des Madla des se rutschen lässt des fohr mer mit der Kutschn weg,
des fohr mer ieber Berch und Dol
na hammers ieberol.
Heit is Kerwa, morng is Kerwa, ibermorng is Betteltoch,
mei Mutter kocht an Erpfelbrei,
mei Vatter secht ich scheiß der nei.
Kerwa is im Johr amol und Pfingsten hat drei Dooch,
die Katzen reiten zeitenweis,
die Madle alle Dooch.
Drom im Bodn knatzt a Brett, wenns na net so knatzen tet,
haumer glei an Nogel nei,
aus is mit der Knatzerei.
6 x 6 is Zwetschgerkern, Madla lass dei Bumbl schern,
ibers Johr, ibers Johr,
do wachsn wider neia Hoor.
Der Endru is lusdi, drum sens a so vill,
weil halt a jeds Madla,
in Endru hom will.
Rieber, nieber, nauf und no, schaut Leit zum Fenster roh,
wos die Bum für Madle ham,
des na was zum ratschen ham.
Mir sen die Stieber Madle, und des saufen kemmer,
kennert mer des saufen net,
wär mer Stieber Madle net.
Und wenn die Leit nix zu denna häm, na redns halt vo mir,
geht ham und flickt eier Lumpen zam,
und kehrt vor eirer Dier.
Prost ihr Männer, prost du Sack,
auf die Weiber , zack, zack, zack.
Von der Mitte zur Titte, vom Sack zum Knie,
so sauft die Stübacher Ortskompanie.
Da drom afm Berch, da geht a Wech links,
do hockn die Baudenbacher,
pfuiteifel da stinkts.
Mei Vater hat gsocht, ich soll net so sporn,
er lässt mer is Geld
mittn Schubkarrn nochfohrn.
Und da hat anner gsunga, der singt gor net schlecht,
den stell i mer oh,
als Scheißheislas-Knecht.
Heit is Kerwa, morng is Kerwa, übermorng is Betteltoch,
mei Mutter kocht an Erpflbrei,
mei Vatter secht i scheiß der nei.
Mei Vater is Metzger, und Metzger bin i,
mei Vater sticht Sei ooh,
die Madle stech i.
Und wenn mei Fra die Kerwa hat, na hob i se halt a,
bei mir do lafft’s die Gurgel noh,
bei meiner Fra die Ba.
Do druntn auf der Bruckn, do zählt der Bu sei Kerwageld,
mit der Achsel tutt er zuckn,
a Kerwamoß hat gfehlt.
Heit früh bin i beim Doktor gwesen,i hob die Kollera,
der hot mer glei an Schnaps verschriebn,
den zohlt die AOK.
Des Stieba is so klaa, und wenn der Bu zum Madla geht,
noo was die ganze G’ma,
der Bärchermaster a.
Die Kerwa is im Johr amol, do will i lusti sei,
sonnst scheiß i auf die Kerwa nei,
soll lieber kanna sei.
Und des mei Haus net eifalln kann, da is scho gsorgt dafür,
denn hinten hält der Atvokat,
und vorn der Grichtsvollzieher.
Und das i a lustis Berschla (Madla) bin, des sieht mer an mein Haus,
der vorder Giebl wackelt scho,
der hinter liecht scho drauß.
Die Kerwa is im Johr a mol und Pfingsten hat drei Dooch,
die Katzen reitn zeitnweis,
die Madle alle Dooch.
Mei Fra dei Fra, sin zwa schena Weiber,
meine macht die Kerwasau,
und deine macht in Treiber.
Mei Fra dei Fra, blüha wie die Rosen,
meina ham die Ami gmaust,
und deina die Franzosen.
I hob amol a Madla ghabt, die wor fo Frankafeld,
die hat a halbe Bumbel ghabt,
die anner Hälft hat gfehlt.
Heit is unner, heit is unner, heit is unner Kerwa,
wenn mers Geld versuffen hem,
gemmer ham und sterma.
Die Kerwa is kumma, die Kerwa is do, die Alten die brumma, die Junga sin froh.
Und etza senma kumma,
und etza senma do,
und wärn ma net so g’sprunga,
na wär ma nu net do.